eLearning: Die biologische Publikationsplattform vifabioDOC

Die Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, der Goethe Universität Frankfurt am Main zugehörig, betreibt schon seit einer Weile sehr erfolgreich eine eigene virtuelle Fachbibliothek für Biologie. Diese trägt den klangvollen Namen vifabio. Diese dient als Online Zugang zu wissenschaftlichen Information, die vor allem für Biologen relevant und interessant sind.

Bildschirmfoto der Startseite von vifabioDOCSeit neuestem gibt es jedoch eine Erweiterung in Form der biologischen Publikationsplattform vifabioDOC. Dort können ab sofort Wissenschaftler der unterschiedlichsten, biologischen Teildisziplinen ihre Publikationen als PDF hochzuladen und weltweit zugänglich zu machen. Kurz gesagt: eine biologische eBook-Sammlung.

Laut Gerwin Kasperek vom vascoda-Blog waren “schon zum offiziellen Start [...] mehr als 2.500 Dokumente auf vifabioDOC gespeichert.” Das Projekt kann also durchaus als Erfolg gewertet werden.

Logo: vifabio & vascoda-blog

Examensrelevant: Meinungs- und Versammlungsfreiheit auch im Frankfurter Flughafen

Das Urteil des BVerfG vom 22. Februar 2011 eignet sich perfekt als Examensklausur. Ein heißes Thema für alle Examenskandidaten! Denn das BVerfG prüft eine normale Verfassungsbeschwerde mit den klassischen Grundrechten der Meinungsfreiheit nach Art. 5 Abs. 1 GG und der Versammlungsfreiheit nach Art. 8 Abs. 1 GG. Gespickt mit einer interessanten Frage zum Verhältnis von Staat und Privatrecht (Stichwörter: „Public Private Partnership“ und „keine Flucht ins Privatrecht“).

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eAwards: European Innovative Games Award 2010

Ein Award, der leider gänzlich außerhalb meines Radars stattfand, ist der European Innovative Games Award 2010 (kurz EIGA). Er wurde am 15.10.2010 in Frankfurt am Main vergeben. Das dazugehörige Showcases Event fand am darauffolgenden Tag statt.

Dieser Award hat, im Gegensatz zu anderen Preisverleihungen im Bereich Gaming, seinen Fokus ganz explizit auf dem Faktor Innovation und soll gleichzeitig auch das Bundesland Hessen (und die gastgebende Bankenmetropole Frankfurt) in das richtige Licht rücken. Die Kategorien waren:

  • T – Innovative Technology (Hard- and Software)

  • GD – Innovative Game Design
  • AME – Innovative Application Methods and Environments

Die Jury bestand u.a. aus Dieter Posch (FDP), Maruja Gutiérrez Diaz (EU-Kommission), Malte Behrmann (European Games Developer Federation), Jan Wagner (gamearea-FRM e. V.) und Jochen Hamma  (International Game Developers Association). Inwiefern bspw. der Wirtschafts- und Verkehrsminister Posch für diese Aufgabe qualifiziert war, vermag ich natürlich nicht zu sagen.

Die Liste aller Gewinner (darunter Microsoft & Crytek) gibt es HIER!

Fotos: Innovative-Games & European Innovative Games Awards

Rückblick: Proteste auf dem Medizin-Campus 2009

Studentenproteste? Wir erinnern uns mal eben kurz zurück: Vor fast genau einem Jahr gab es an vielen deutschen Universitäten heftige Proteste von Seiten der Studentenschaft.

Besonders in Frankfurt kam es im Zusammenhang mit den Protesten zu einigen interessanten Entwicklungen. Neben der Besetzung des Casinos des Campus Westend, organisierte die Fachschaft Medizin mit vielen freiwilligen Helfen die „jetzt reichts Aktion“ und formulierten gemeinsame Anliegen. Hier zwei der zentralsten Forderungen:

  • Eine bessere Kommunikation vom Dekanat zu den Studierenden (z. B. zu Kurseinteilungen, Terminen und Klausuren)
  • Eine bessere Kommunikation von Lerninhalten und Vorlesungsunterlagen der Zentren/Fachkliniken gegenüber den Studierenden.

Natürlich stellt sich jetzt unweigerlich die Frage nach der gegenwärtigen Lage. Um das herauszufinden, gab es dieser Tage ein entsprechendes Zusammentreffen. In einem mehrstündigen Gespräch mit einem Dutzend Köpfe haben die Medizin-Fachschaft und „PULS.“ die Forderungen vom November 2009 rekapituliert und debattiert, was sich bewegt hat. Fazit: Es hat sich wenig verändert!

Weitere Informationen sowie ausführliche Vergleiche von Forderungen und dem Ist-Zustand gibt es HIER!

PS:  Eine der Forderungen lautete übrigens “Alle Vorlesungen Online. Vor Beginn des Semesters!” Das können wir natürlich nur unterstützen und schließen uns dieser Forderung aufs Schärfste an!