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Der Hammer unter den Examina

Hammerexamen_FINALNormalerweise stehen in unseren Blogartikeln die Themen der Seminare und Kurse im Mittelpunkt. Heute übergeben wir den Staffelstab einmal an die Macher dahinter, denn ohne sie wäre Lecturio zwar ein netter und kluger Haufen Leute, medizinisches Fachwissen zum Thema Radiologie beispielsweise haben wir deshalb noch lange nicht in Petto.

Heute deshalb auf der Blogbühne: einige unserer Dozenten im Rahmen des Komplettkurses „Hammerexamen.“

Für alle Nicht-Mediziner unter uns: Beim Hammerexamen handelt es sich um den zweiten Abschnitt der ärztlichen Prüfung zum Ende des Studiums. Das Examen trägt seinen Namen nicht umsonst. Denn die Prüfung verlangt alles von den angehenden Medizinern. Umso wichtiger sind das Fachwissen der Dozenten und dessen strukturierte Präsentation für ein effektives Lernen.

Beginnen wir mit Dr. Henrik Holtmann, Dozent der brandneuen Kurse „Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie“ sowie „Hygiene, Immunologie und Pathoimmunologie des Menschen.“ Nach seinem Studium der Humanmedizin war sein Wissensdurst noch immer nicht gestillt. So entschloss er sich nach seine Promotion zum Thema „Remissionsbeurteilung von akuten lymphatischen Leukämien“ im Mainzer Institut für Pathologie für ein ergänzendes Studium der Zahnmedizin. Heute arbeitet er als Assistenzarzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie an der Universität des Saarlands in Homburg. Neben seiner Lehrtätigkeit ist er Autor mehrerer Publikationen, unter anderem „BASICS Medizinische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene.“

Auch neu ist unsere Vortragsreihe zum Thema Arbeitsmedizin. Hier konnten wir den erfahrenen Arzt Dr. Gerd Enderle gewinnen. Viele Jahre lang war Enderle Betriebsarzt an Universität und Universitätsklinikum Ulm. 1996 wechselte er dann zur SAMA – der Sozial- und Arbeitsmedizinischen Akademie Baden-Württemberg. Dort ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter für Arbeits-, Betriebs- und Umweltmedizin und unterhält in diesen Themen eine umfangreiche Lehrtätigkeit. Die SAMA ist ein gemeinnütziger Träger unter dem Dach der Universität Ulm. Aufgaben sind die Fort- und Weiterbildung sowie die Qualitätssicherung  im Gesundheits- und Sozialwesen.

Zum Schluss möchten wir euch Herrn Prof. Dr. Markus Schofer  vorstellen, der Orthopädie-Experte bei unseren Kursen zum Hammerexamen. Neben seiner Dozententätigkeit praktiziert er als leitender Arzt im ORTHOmedic Gelenkzentrum Offenbach bei Frankfurt. Sein Werdegang ist unter anderem geschmückt mit der Position des leitenden Oberarztes an der Klinik für Orthopädie und Rheumatologie am Universitätsklinikum Marburg. Spannend sind außerdem seine zahlreichen Live-Operationen an Hüfte, Schulter, Knie und anderen Gelenken.

Falls ihr jetzt Lust auf ein Medizinstudium bekommen habt: schnallt euch an. Auf euch warten viele Prüfungen und viel Lernstoff, das Hammerexamen ist nur eine Hürde. Nichts desto trotz ist das Fach natürlich ein extrem spannendes Betätigungsfeld. Und wir bei Lecturio begleiten euch durch das komplette Studium. Denn neben dem Hammerexamen haben wir auch den Komplettkurs zum Physikum im Programm. Mehr dazu zu einem anderen Zeitpunkt.

Gastbeitrag: Sprachen lernen durch E-Learning

E-Learning hat sich in den letzten Jahren fest etabliert. Es bietet eine Menge Vorteile, vor allem, was Themen wie Zeitbedarf, Zeiteinteilung und Kosten betrifft. Im Prinzip umfasst E-Learning ein weites Feld: das reicht von einfachen digitalen Lernhilfen, wie lokal genutzte Vokabeltrainer,  über verschiedenste interaktive On- und Offline-Softwarelösungen bis hin zu technisch perfekten Live-Online-Seminaren in Form von Videokonferenzen. Bei diesen können auch zusätzlich digitale Lernmedien  wie Lehrvideos, virtuelle Whiteboards und Test- und Übungsprogramme zum Einsatz kommen. Außerdem lässt sich E-Learning auf verschiedenste Arte und Weise mit konventionellen Schulungswerkzeugen wie Büchern, Lehrbriefen, Exkursionen und Präsenzveranstaltungen kombinieren. Gerade auch zum Lernen von Sprachen bietet sich das E-Learning als komfortable und preisgünstige Methode an.

E-Learning vs. konventionelles Lernen

Allerdings hat E-Learning, wie so vieles, auch gewisse Nachteile. Beim Echtzeit-Lernen stehen bzw. sitzen sich Lehrer und Schüler gegenüber. Das bringt natürlich Vorteile mit sich, die beim E-Learning nicht so gegeben sind. Beim Lernen von Sprachen muss immer auch die Aussprache geübt und im Idealfalle auch korrigiert werden, was natürlich nur beim Lernen in Echtzeit geht.  Auch gruppendynamische Effekte wie gegenseitig Hilfe,  Ansporn und ein (in gesundem Maße durchaus positives) Wetteifern zwischen den Schülern einer Klasse oder eines Kurses entstehen nur beim „Live“- Unterricht. Zudem gibt der Zeitplan eines Kurses bzw. des Schulunterrichtes immer auch einen gewissen Rhythmus vor. Man muss dran bleiben, die Hausaufgaben für die nächste Stunde erledigen, den Stoff nachbereiten und Referate oder Gruppenarbeiten zur jeweils vereinbarten Deadline fertig haben.

Andererseits hat das E-Learning gegenüber dem konventionellen Unterricht natürlich bestechende Vorteile, die es zu mehr als nur zu einem Lernersatz machen. Der Faktor Zeitbedarf spielt heute eine große Rolle und besonders hier punktet das E-Learning. Da man zu Hause, oder an praktisch jedem beliebigen Ort lernen kann, entfallen als aller erstes die Wegezeiten. Zudem kann man bei der  Arbeit mit interaktiven Lernmedien,  den Lernstoff optimal einteilen und die Bewältigung der Teilpensa in den persönlichen Lebensrhythmus einpassen. Mit mobilen Endgeräten wie Tablet oder Notebook,  und notfalls sogar mit dem Smartphone, kann man auch kleine Zeitfenster nutzen, die sich an verschiedensten Orten planmäßig oder auch ungeplant ergeben. Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Wartezeiten und ähnliche Situationen lassen sich so sinnvoll nutzen. Ein weiterer nicht zu unterschätzender Vorteil, der sich hier quasi nebenbei ergibt: Man hat bei diesen, für das Lernen genutzte Leerlaufzeiten, nicht mehr das Gefühl, dass einem Zeit gestohlen wird. So kann durchaus ein gewisser Lernstress vermieden werden. Außerdem nutzt man auf diesem Wege schon von vorne herein Zeit, die sonst vergeudet würde und vermindert damit de facto den Zeitaufwand für das Lernen einer Sprache.

Besonders beim Sprachen lernen muss man viel üben und wiederholen. Gerade das sonst so lästige Büffeln der Vokabeln lässt sich problemlos computerisieren.  Aber auch Lückentexte zum Einüben der Grammatik, Deklinationen, Konjugationen und das Lernen von unregelmäßigen Verben lassen sich sehr gut in die Form von E-Learning-Software bringen. Schließlich senkt das E-Learning auch den Kostenaufwand des Anbieters, so dass die Kurse günstiger angeboten werden können.

Das Beste von Beidem: Online-Seminare und Blended Learning

Verbindet man konventionelles Lernen mit E-Learning, kann man die Vorzüge von beiden Methoden gleichzeitig ausnutzen. Mit Hilfe der modernen Videokonferenz-Technik kann man von zu Hause aus, ohne Anfahrtskosten und Wegezeiten mit anderen zusammen und mit einem echten Dozenten lernen. Es wird bereits eine Kombination aus Präsenzunterricht und E-Learning angeboten, das so genannte Blended Learning. Hier werden Kostenaufwand für Räumlichkeiten, Wegezeiten und Fahrtkosten minimiert, aber der persönliche Kontakt zu Lehrern und Mitschüler bleibt dennoch erhalten.

Schließlich kann man mit E-Learning auch herkömmliche Sprachkurse ergänzen, indem man für die Eigenarbeit digitale Hilfsmittel verwendet. Dadurch spart man zwar beim eigentlichen Kurs keine Kosten, macht aber das Nachbereiten des Unterrichts und das Vertiefen des Stoffs komfortabler und effizienter.

 

Über den Autor: Christian Arno ist der Gründer von Lingo24, einer Übersetzungsfirma, die professionelle Übersetzungen anbietet. Folge Christian auf Twitter unter @l24de.

Lecturio Bilderrätsel KW 46

Hallo Ratefreunde!

Zum Start ins Wochenende gibt es ein neues Bilderrätsel, diesmal wieder aus dem Bereich Medizin. Eure Lösungsvorschläge könnt ihr auf Facebook oder in unserem Blog posten und mit etwas Glück gehört euch schon bald ein Gutschein für einen Online-Vortrag eurer Wahl.

Viel Spaß beim Raten und ein schönes Wochenende! :)

Lecturio Bilderrätsel KW 46

Preisherbst bei Lecturio!

Der Herbst hat Einzug gehalten in Deutschland und noch lässt die bunte Farbpracht in Parks und Alleen den Winter weit fern erscheinen. Doch leider ist das Farbspiel nur von kurzer Dauer.

Genau wie unser Spezial-Herbst-Rabatt: Sagenhafte 30% kannst du mit dem Gutscheincode lai28j sparen. Ob Komplettkurs oder einzelne Vorträge, benutze den Code nur bis zum 18.10.12 so oft du willst und mach dich startklar für den Winter!

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Gute Vorsätze und ihre Umsetzung…

Dieses Semester soll alles besser werden? Du willst diesmal wirklich früher mit der Prüfungsvorbereitung starten? Dabei unterstützen wir dich gern – mit einem zuvor noch nicht da gewesenen Angebot.

Die Unterstützung eurer guten Vorsätze ist uns nämlich unglaubliche 40% Rabatt auf alle Kurse wert! Genau wie bei der Prüfungsvorbereitung lohnt es sich auch bei uns schnell zu sein, denn dieses unschlagbare Angebot gilt nur bis Donnerstag. Also starte mit Lecturio am besten sofort in eine erfolgreiche Vorbereitung.

Lösung für Schulen: E-Learning aus der Box

Das Hasso-Plattner-Institut aus der Luft. Hier wurde die Lernbox entwickelt. Foto: HPI / Lutz Hannemann

Wir haben bei uns im Blog schon mehrfach über die Möglichkeiten von E-Learning an Schulen berichtet. Mit der sogenannten Lernbox des Hasso-Plattner-Instituts könnte ein guter Schritt in die Richtung getan worden sein, digitales und Präsenzlernen an Schulen zu verbinden.

Entstanden ist die Box auf einer einfachen Annahme: Schüler und Lehrer würden gerne mehr digitale Medien nutzen, doch die technische Ausstattung fehlt. Was in Universitäten zum Teil schon eingesetzt wird, ist für den Schulunterricht weniger praktikabel. Dort gibt es beispielsweise mehr Diskussionen als in einer Vorlesung.

Ziel: preiswert und einfach

In der Lernbox befinden sich Kameras uns Laptops, mit denen ganz einfach Aufzeichnungen gemacht werden können, die später ohne großes technisches Vorwissen auf eine schuleigene E-Learning-Plattform geladen werden können. In einem Interview mit Checkpoint E-Learning erklärt Alexander Schulze, einer der Entwickler, die Lernbox so: „Eine Kamera, die an den Rechner angeschlossen ist, hinterlegt den Film in diesem Programm. Darüber hinaus lassen sich zusätzliche digitale Unterlagen und Links thematisch andocken. Und wenn man diese Inhalte anschließend veröffentlichen will, passiert das auf Moodle oder einer anderen Plattform.“

Zusätzlich soll auch ein digitaler Stift mit zur Ausstattung gehören. „Dieser Stift kostet nur 30 Euro und hat an der Mine eine Infrarot-Diode, das heißt die Bewegungen werden an einen Clip übertragen, der außerdem am Papier befestigt ist. Auf diese Weise wird gespeichert, was zu welchem Zeitpunkt des Vortrages mitgeschrieben wird. Das verbessert den Lernprozess und ist sinnvoller, als diese Notizen einfach nur einzuscannen“, erklärt Schulze die Vorteile des Stifts.

Enge Zusammenarbeit mit Schulen

Bislang wurden 33 dieser Lernpakete bestellt, Schulze rechnet jedoch mit mehr. Der Vorteil dieser Box: Sie ist nicht nur einfach anzuwenden, sondern wurde auch in Zusammenarbeit mit mehreren Schulen entwickelt. Daher ist sie genau auf die Bedürfnisse des Unterrichtalltags angepasst.

Das Hasso-Plattner-Institut gehört zur Universität Potsdam und ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Schwerpunkt der Lehre und Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche.

Vision oder Zukunft: Das kluge Ding

Schon vor vielen Jahren gab es eine Vision: Kühlschränke, die mit dem Internet verbunden sind und automatisch Lebensmittel nachbestellen, wenn der Vorrat zur Neige geht. Ganz nüchtern betrachtet, ist daraus für die breite Masse nichts geworden. Der Großteil der Kühlschränke ist immer noch offline. Die Idee dahinter hat jedoch immer noch Bestand und kämpft sich langsam in den Vordergrund: Alltagsgeräte und -gegenstände mit dem weltweiten Netz zu verbinden. Experten sprechen vom Internet der Dinge.

Ist bald alles mit dem Internet verbunden? Foto: RaivingRabbid/jugendfotos.de

„Im Jahr 2020 werden 50 Milliarden Geräte miteinander vernetzt sein“, prognostiziert Hans Vestberg, Vorstandschef von Ericsson auf Focus Online. Dazu zählen dann nicht nur Computer oder Handys, sondern beispielsweise auch Container, Autos oder Kleidung. Sie alle haben eine Internetadresse und können Informationen senden und empfangen. Ein Beispiel, das schon heute immer häufiger zum Einsatz kommt sind smart grids, sogenannte intelligente Stromnetze. Mit Hilfe kleiner Geräte kann die Waschmaschine im Keller schon heute selbständig entscheiden, wann sie anspringt: Per Internet informiert sie sich über den aktuellen Strompreis und wäscht dann, wenn es am günstigsten ist.

Auch die Bildung könnte profitieren

Auch in der Bildung kann das Internet der Dinge eine wichtige Rolle spielen. Davon geht jedenfalls der NMC Horizon Report aus. Demnach soll in vier bis fünf Jahren  nicht nur unser Laptop mit dem Internet verbunden sein, sondern auch Bücher. Denkbar ist, dass kleine, internetfähige Objekte an Bibliotheksbüchern angebracht werden können, die immer zeigen, wo sie sich gerade befinden. Dadurch kann verhindert werden, dass jemand ein Buch versteckt, was besonders in Prüfungsphasen häufig vorkommt.

Im Museum of London wird das Internet der Dinge bereits durch die sogenannte Near Field Communication (NFC) betrieben. Viele Museumsgegenstände sind mit einem kleinen Chip versehen, der durch das bloße Auflegen des Smartphones mit diesem kommuniziert und weitere Informationen über den Gegenstand preisgibt. Wie das genau aussieht, könnt ihr im Video sehen.

Bedenken und Förderer

Bevor das Internet der Dinge auch wirklich die Dinge erobern kann, müssen aber noch einige offene Fragen beantwortet werden. Unter anderem kann es Probleme mit dem Datenschutz geben, sobald es sich um private Daten handelt. Auch wenn der Sinn der Technologie ist, Daten zu senden, muss darauf geachtet werden, dass diese nicht von den Falschen empfangen werden. Davor warnt auch ein Papier des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags

. Dort heißt es: „Es bedarf hier innovativer Lösungen, um Vertraulichkeit, Authentizität und Integrität auf der einen Seite und eindeutige Verantwortlichkeiten und Haftungsregeln auf der anderen Seite zu gewährleisten und somit Vertrauen in die neue Technologie auch auf Seiten der Verbraucher zu schaffen.“

Dass das Internet der Dinge jedoch kommen wird, scheint schon fast beschlossene Sache. Nicht nur die Industrie sieht darin große Vorteile, auch die Europäische Union hat bereits im Jahr 2009 einen Aktionsplan für die Entwicklung des Internet der Dinge in Europa verabschiedet, heißt es in dem Papier. Die Frage ist also nicht ob, sondern wann man wirklich vom Internet der Dinge sprechen kann.