Crowdfunding – Neue Finanzierungsmöglichkeit für StartUps

Die wohl wichtigste Voraussetzung für die Gründung eines erfolgreichen Unternehmens ist eine innovative Idee und eine fundierte Planung. Doch gerade für junge Talente, die frisch aus dem Hörsaal kommen oder sich sogar noch im Studium befinden, ist oft eine andere Sache Mangelware: das nötige Startkapital.

Können Gründer den nötigen finanziellen Background nicht selbst aufbringen, ist Fremdfinanzierung der Rettungsanker, um die Umsetzung der Idee vor dem Untergang zu bewahren. Der Gang zur Bank ist dabei aber oft schwierig. Denn so vielversprechend eine StartUp-Idee auch klingen mag, so eng ist das Raster an Finanzierungsvorschriften, das es bei klassischen Kreditinstituten zu überwinden gilt. Bei der Kapitalbeschaffung helfen, kann Gründungswilligen ein neuer Trend: Crowdfunding – eine Art der Unternehmensfinanzierung über Mikroinvestments, welche ausschließlich online durchgeführt wird. Was in den USA schon seit einiger Zeit erfolgreich praktiziert wird, kommt auch zunehmend in Deutschland an.

Speziell für Geschäftskonzepte aus dem E-Commerce hat die Gründerplus GmbH eine Crowdfunding-Plattform konzipiert, auf der potentielle Gründer und Investoren zusammentreffen sollen. Ziel ist es, eine schnelle Investitionsbeschaffung über Mikroinvestments zu ermöglichen. Das heißt, dass hier nicht nur finanzschwere Investoren aus der Wirtschaft die Möglichkeit haben sich an neuen Geschäftsideen zu beteiligen, sondern mit einer Mindestsumme von 50 Euro jeder investieren kann. Mit der Spezialisierung auf StartUps im E-Commerce, wird besonders den Geschäftsmodellen eine reelle Chance geboten das nötige Startkapital zu sammeln, deren Geschäftsmodell für Banken und Kreditinstitute nicht geeignet scheint beziehungsweise deren Potential dort nicht erkannt wird.

Den Praxistest erfährt die Gründerplus Crowdfunding Plattform aktuell am eigenen Leib. Denn das Portal läuft seit gestern online als Vorabversion, um Investoren zu finden, die die letzten Lücken im eigenen Finanzierungsbedarf stopfen. Trotzdem haben sich bereits jetzt erste Gründungswillige für die finale Plattform beworben, die voraussichtlich im Mai 2012 an den Start gehen wird.

Wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung des Projekts!

Studie: Social Media Marketing & der Handel

Laut einer Meldung von heise online ist das Social Media Marketing, welches ja hier bei Lecturio in meinen Aufgabenbereich fällt, für den Handel (noch) recht unbedeutend.

Das soll allerdings nicht bedeuten, dass Online Marketing generell wenig Einfluss hat bzw. das dieser Form von digitaler Handelswerbung wenig Bedeutung beigemessen wird. Ganz im Gegenteil! Im Vergleich zum klassischen Marketing, zu dessen Mitteln ja u.a. Flyer, Kataloge und Anzeigen gehören, steigen die Ausgaben stetig.

Zitat: So werden derzeit etwa 58 Prozent der Werbebudgets in Flyer, Kataloge und Anzeigen investiert – 2007 waren es noch 70 Prozent. Und es geht weiter abwärts: Für das Jahr 2013 prognostizieren die Experten, dass nur noch 53 Prozent der Gelder für die klassische Handelswerbung ausgegeben und 47 Prozent bereits in neuere Marketingmaßnahmen fließen werden. Das sind jedefalls die Ergebnisse der diesjährigen EHI-Befragung des Handels zu den Marketingbudgets.

Weitere Ergebnisse der Studie gibt es HIER!